meine Fragen

 

Kurz gefasst

Wer sind meine ersten Ansprechpartner, wenn ein Leben zu Ende geht?

Die Pfarrerin oder der Pfarrer Ihrer Gemeinde, der Krankenhausseelsorger und auch Menschen, die Ihnen nahestehen.

Kann ich mein Kind mit zur Beerdigung nehmen?

Ja, auf jeden Fall. Sie geben ihm dadurch Gemeinschaft in der Trauer und die Möglichkeit, den Umgang mit dem Tod in der Gemeinschaft der Familie zu erleben und zu erlernen. Weil Sie selbst bei der Trauerfeier mit ihren eigenen Gefühlen beschäftigt sein werden, stellen Sie den Kindern noch eine andere vertraute Person an die Seite.

Wann ist Trauer vorbei?

Das ist individuell verschieden. Trauer ist nötig, um einen tiefen Einschnitt zu verarbeiten. Sie verläuft in Wellen. Manchmal können einen auch Jahre später noch schmerzhafte Gefühlen überrollen. Wenn Sie Trauernde begleiten: Geben Sie Ihnen Zeichen der Anteilnahme am ersten Weihnachtsfest ohne den verstorbenen Menschen, ans einem oder ihrem Geburtstag und immer wieder am Todestag.

Welche Hoffnung kann ich haben?

Im Angesicht des Todes fühlen wir uns ohnmächtig. Er ist endgültig, an ihm lässt sich nicht rütteln. Nach christlicher Vorstellung haben jedoch Vergänglichkeit, Tod und Sterben nicht mehr das letzte Wort. Gott hat an unserem begrenzten Leben teilgenommen: Er ist Mensch geworden, hat sich den Kranken und Sterbenden zugewandt, ist gestorben – und von den Toten auferstanden. Wir sind auf unserer letzten Reise nicht allein. Die Bibel macht Mut, wenn sie sagt, „dass uns weder Tod noch Leben trennen kann von der Liebe Gottes, wie er sie in Jesus gezeigt hat.“ (Römerbrief, Kapitel 8, Vers 38)